Warum?!
Die Motivation hinter den Geschichten
Im Jahre 2015 ist mir die Idee dazu gekommen, Bücher zu schreiben. Mein Sohn meinte damals, dass ich doch bitte ein Buch über seinen Papa und mich schreiben solle so wie Pattie Lynn Mallette ein Buch über ihre grausamste Zeit ihres Lebens geschrieben hat, wobei ich das aber eigentlich nicht wollte, um seinen Vater nicht zu diskreditieren. Ich wollte das, was zwischen uns beiden passiert ist in einer Fanfiktion-Bücher-Reihe schreiben, indem es dann auch vor allem um den damaligen Schwarm von meiner Tochter ging - um „Justin Drew Bieber“ und dann noch etwas bedeutsames für meinen Sohn: um eine Gehirntransplantation, um mich zu schützen, also die Transplantation meines Gehirns.
Weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass eine Ethikkommission soetwas erlauben würde - entstand die Idee einer Geschichte um ein junges Mädchen an der eine illegale Gehirntransplantation durchgeführt wurde - in dem Land und Staat, in dem ich mal ganz gerne Urlaub gemacht hatte - in Den USA, in Californien. Das möchte ich derzeitig natürlich nicht mehr. Auch möchte ich nicht mehr alles so schreiben, wie ich es mal zuerst schon aufgeschrieben und dann allerdings wieder gelöscht hatte - und das mit dem letzten Wunsch mir gegenüber von ihrem Opa, der die beiden schon viel zu früh verlassen hatte.
Die Bücher, die ich gerade schreibe, handeln also erstens nur von mir und meinen „lediglichen“ Syndromen, nämlich dem ADH-Syndrom und dem Schmerzsyndroms III*, nach einer entzündlichen Syringiomyelie und zwei Bandscheibenvorfällen - einer davon ziemlich heftig in der HWS.
Zweitens schreibe ich weiterhin ab und zu an der Geschichte für meine Kinder - so wie sie sich das einmal gerne gewünscht hätten: Um ein junges Mädchen, Jeanlyn Diane Gray, an dem nicht nur eine illegale Gehirntransplantation durchgeführt worden ist, sondern die ihr Leben mit Belastungen einer männervergewaltigung zurecht kommen muss - und zwar an ihrem medizinischen Zwillingsbruder Justin Dylan Beaver, von dem sie sich auch irgendwie so sehr angezogen fühlte, wie meine Tochter damals von ihrem Halbbruder, wie sie mir damals erzählte. Natürlich ist das heute schon längst nicht mehr so. Aber natürlich ist es noch nach wie vor in den meisten Staaten der USA sowie in den meisten europäischen Ländern verboten.
Nunja, das, was ich bereits fertiggeschrieben hatte ist schusselliegerweise von mir selbst gelöscht worden. Und der Wunsch ihres Opas soll natürlich auch noch Platz haben, nachdem er mir versichert hatte, dass er weder mit dem, was seine Frau noch ihr gemeinsamer Sohn „gerade“ machen - diese Elternkindentfremdung. Soetwas wollte er zumindest niemals sagte er mir damals am Telefon. Ich glaubte ihm allerdings kein Wort mehr und so begab es sich, dass ich zwar zwei „Friedensbriefe“ an meinen Exmann, ihren Vater schrieb und er kurz darauf wohl sterben „musste“.
Aber so kommt es auch, dass ich nun seinen letzten Wunsch erfülle, den er mir gegenüber kundtat, was meine Bücher-Reihe betrifft: nämlich, dass Jeanlyn, die Hauptfigur eben niemals lügt bzw. niemals ein falsches Wort gegenüber eines Nächsten sagt, sondern ansonsten eher eben einfach etwas weglässt - und das soll auch so sein, was die Erinnerungen Jeanlyn von ihrem neuen Gehirn bekommt.